Sichere Vernetzung über drei Kliniken: Krankenhaus Märkisch-Oderland setzt auf Pexip
Drei Standorte, eine sichere Plattform: Das Krankenhaus Märkisch-Oderland hat seine virtuelle Zusammenarbeit erfolgreich digitalisiert. Mit der neuen, selbstgehosteten Videokommunikationslösung von Pexip garantiert das Krankenhaus maximale Datensouveränität nach EU-Vorschriften, entlastet die interne IT und beschleunigt die standortübergreifende Abstimmung von Ärzteteams spürbar. Erfahren Sie, wie das Zusammenspiel von leistungsstarken HP Poly Videosystemen und der Infinity-Plattform die standortübergreifende Zusammenarbeit im Klinikalltag auf ein neues Level hebt.
Gemeinsam stark: Digitale Transformation im Gesundheitswesen
Als langjähriger IT-Partner haben wir das Krankenhaus Märkisch-Oderland von der ersten Bedarfsanalyse über die Architekturplanung bis hin zur finalen Integration der Poly-Raumsysteme eng begleitet. Unser Fokus lag dabei auf einer schlüsselfertigen Lösung, die maximale Sicherheit mit einfachster Bedienung im klinischen Alltag verbindet.
Möchten auch Sie Ihre standortübergreifende Zusammenarbeit zukunftssicher aufstellen? Wir analysieren Ihre bestehende Infrastruktur und finden die passende Lösung für Ihr Haus.
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Weiterführende Informationen zur Pexip Infinity-Plattform und der Case Studies finden Sie direkt bei Pexip Secure Meetings und Case Study Märkisch Oderland.
Kurzbeschreibung der umgesetzten Lösung
Systemarchitektur & Deployment (On-Premises)
Die neue Videokonferenzlösung verabschiedet sich von der alten Cloud-Struktur und läuft vollständig autark im unternehmenseigenen Rechenzentrum. Sie basiert auf Pexip Infinity (oder einem vergleichbaren, gleichwertigen Produkt).
Die Infrastruktur ist hybrid-verteilt aufgebaut, wobei das KHMOL die Hardware stellt:
- Zentraler Hub: Ein physischer Standard-Industrieserver im Rechenzentrum Strausberg übernimmt die Hauptlast.
- Abgesetzte Standorte: In den Rechenzentren Bad Freienwalde, Seelow und Wriezen läuft die Lösung in einer virtuellen Umgebung auf Basis von VMware vSphere.
Funktionale Merkmale der fertigen Lösung
Kapazität und Performance
- Simultane Konferenzen: Das System ist darauf ausgelegt, mindestens 20 Videokonferenzen zeitgleich ohne Performance-Einbußen zu verarbeiten.
- Direktanrufe: Registrierte Hardware-Endpunkte im Krankenhaus können neben geplanten Konferenzen auch direkte 1:1-Anrufe untereinander tätigen.
Interoperabilität & Gateway-Funktion
- Das System agiert als universelles Gateway. Es verbindet die bereits vorhandene Videokonferenz-Hardware nahtlos mit modernen Drittanbieter-Plattformen wie Microsoft Teams, Zoom (CRC), WebEx (SIP) sowie über klassische Protokolle wie SIP, H.323 und WebRTC. Medienbrüche bei hybriden Meetings gehören damit der Vergangenheit an.
Integration & Verwaltung
- Outlook-Integration: Mitarbeiter können Videokonferenzen direkt bei der Terminplanung aus ihrem Outlook-Kalender heraus buchen (via Add-In).
- Zentrales Identitätsmanagement: Die Lösung ist vollständig an das bestehende LDAP / Active Directory des Krankenhauses angebunden.
- Ausfallsicherheit: Die Plattform ist so aufgeteilt, dass unterschiedliche Geschäftsbereiche oder Tochterkliniken (z. B. Seelow oder Bad Freienwalde) über eigenständige Knotenpunkte und virtuelle Meetingräume verfügen und somit unabhängig voneinander arbeiten können.
CI-konformes Branding
- Externe und interne Nutzer betreten eine vertraute Umgebung: Die Benutzeroberflächen, die generierten Einladungslinks und die digitalen Wartebereiche sind vollständig an das Corporate Identity (Design) des KHMOL angepasst.
User & HP Poly Endpunkt-Integration
- Nahtlose Registrierung: Vollständige Einbindung und Provisionierung der vorhandenen HP Poly Videokonferenzsysteme (z. B. Poly Studio X-Serie, G-Serie) als registrierte Hardware-Endpunkte an der neuen Pexip Infinity Plattform.
- Protokoll-Optimierung: Konfiguration der Endpunkte für eine native und verschlüsselte Kommunikation via SIP/H.323 und WebRTC, um eine optimale Audio- und Videoqualität im gesamten KHMOL-Netzwerk zu gewährleisten.
- Meetingraum Verwaltung: Nutzer können selbstständig Einstellung ihrer persönlichen virtuellen Meetingräume über ein Webportal konfigurieren.
One Touch Join (OTJ) Funktionalität
- Kalendersynchronisation: Anbindung der HP Poly Endpunkte (über den Pexip One-Touch-Join-Dienst) an die Microsoft Exchange- / Outlook-Infrastruktur des KHMOL.
- Ein-Klick-Teilnahme: Automatische Verarbeitung von Einladungslinks in Kalenderdaten. Auf den Touchpanels der Poly-Systeme in den Konferenzräumen wird für anstehende Meetings eine prominente „Teilnehmen“-Schaltfläche (Green Button) eingeblendet.
- Plattformübergreifende OTJ: Gewährleistung, dass One Touch Join sowohl für intern gehostete Pexip-Konferenzen als auch für externe Einladungen zu Drittanbieter-Plattformen (Microsoft Teams, Zoom, Webex) ohne Medienbruch und ohne manuelle PIN-Eingabe funktioniert.
Pexip-Steuerungsmöglichkeiten über das Poly Touchpanel (TC8 / TC10)
- Native In-Call-Steuerung: Bereitstellung einer intuitiven Benutzeroberfläche direkt auf dem Poly Touchpanel während einer aktiven Konferenz.
- Erweiterte Konferenzsteuerung:
- Layout-Management: Wechseln und Anpassen der Bildschirmlayouts (z. B. Sprecherfokus, Galerieansicht, Präsentationsmodus) direkt über das Touchpanel.
- Teilnehmer-Verwaltung: Möglichkeit für den Raum-Moderator, über das Panel Teilnehmer stummzuschalten (Mute/Unmute), Teilnehmer hinzuzufügen, zu entfernen oder anzuheben (Präsentationsrechte vergeben).
- Konferenz-Funktionen: Direkte Steuerung von erweiterten Pexip-Features wie das Sperren der Konferenz (Lock Meeting) für unbefugte Personen oder das Starten von lokalen Aufzeichnungen/Streaming (sofern lizenziert)
- Wartebereichs-Anzeige: Visuelle Signalisierung von Teilnehmern, die sich im CI-konformen Wartebereich befinden, mit der Option, diese per Knopfdruck auf dem Touchpanel in die Konferenz einzulassen.
Sicherheit und Compliance
Da es sich um ein System im Gesundheitswesen handelt, erfüllt die fertige Lösung höchste Datenschutz- und Resilienz Anforderungen:
- Volle Datenhoheit: Alle Mediendaten (Video, Audio, geteilte Inhalte) sowie Metadaten verbleiben zu 100 % im internen Netz und unter der Kontrolle des KHMOL.
- Geprüfte Sicherheit: Das System wurde vor der Übergabe intensiven Funktionstests, Lasttests (mit simulierten 10–15 parallelen Teilnehmern) sowie professionellen Sicherheitsscans (Vulnerability Assessments und Penetrationstests) unterzogen.
Betrieb, Wartung und Dokumentation
- Zukunftssicherheit: Für den definierten Zeitraum ab der Inbetriebnahme sind sämtliche Software-Updates, Patches und Hersteller-Lizenzen vollständig abgedeckt und eingepreist.
- Ausgebildetes Personal: Das IT-Team des Krankenhauses hat eine dedizierte Administratorenschulung erhalten , während die Belegschaft über Benutzerschulungen abgeholt wurde.
- Dokumentationspaket: Dem Betriebsteam liegt eine vollständige Dokumentation vor, bestehend aus einer Betriebsanleitung (digital und gedruckt), detaillierten physischen und logischen Netzwerk- und Sicherheitsarchitekturdiagrammen sowie einem FAQ- und Troubleshooting-Guide für den First-Line-Support.